Die Forschungsthemen des Lehrbereichs umfassen den zeitgemässen und angemessenen Umgang mit unserem baulichen Erbe, die ressourcenschonende und von der Bevölkerung akzeptierte räumliche Entwicklung in Übergangsbereichen zwischen Stadt und Land, sowie der Wandel der Beziehungen zwischen Gesellschaft und Stadt auf der Ebene der Typologie.
Dadurch gilt es, die konstituierenden Komponenten dieser baulich-räumlichen und gesellschaftlich bedingten Situationen analytisch zu ermitteln, um relevante Fragen stellen zu können. Dazu gehören: Welchen Zweck erfüllt unser bauliches Erbe heute in Zusammenhang mit der jüngeren Geschichte? Wie gestalten sich Handlungsfelder der baulichen Ortsentwicklung angesichts des demografischen Wandels und begrenzter Ressourcen? Wie können aktuelle Herausforderungen der Architektur und des Städtebaus typologisch gemeistert werden?
Diese Forschungstätigkeit baut auf der wissenschaftlichen Qualifikation der Mitarbeiter des Lehrbereichs auf und trägt auf methodologischer Ebene zur Lehre bei. Erkenntnisse werden durch Recherche, Dokumentation und Modellbau gewonnen und dargestellt. Exemplarisch werden Themen im Entwurf behandelt. Quantitative Grundlagenermittlungen werden durch Vergleiche ergänzt. Durch kritische Analysen und Interpretationen kann eine eigene Haltung entstehen.
Die Ergebnisse der abgeschlossenen Forschungsarbeiten weisen auf die besondere Verantwortung der Städte und Ihrer Bürger im Umgang mit ihrer gebauten Umwelt hin, die Potentiale öffentlicher Präsenz und interkommunaler Kommunikation für die räumliche Planung und Gestaltung sowie die Anpassungsfähigkeit vernakulärer Architekturen.
Vermittelt werden die Ergebnisse der Forschungsprojekte in Ausstellungen, interdisziplinären Workshops und Bürgerforen. Finanzielle Mittel zur Durchführung der Forschungsprojekte werden durch Förderungen und Zuschüsse erworben.